Die unermüdlichen Frauen & Männer der Harzklubs Seesen, Wolfshagen und Lautenthal investieren insgesamt über 2.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden pro Jahr für das Wegenetz der drei Gemeinden.

 

Seesen, 06. Juli 2020.
Das Team der Stadtmarketing Seesen eG bedankt sich bei den Harzklub Zweigvereinen Seesen, Lautenthal und Wolfshagen und natürlich allen  dazugehörigen Mitgliedern für ihren unermüdlichen und wichtigen Einsatz in den heimischen Wäldern und dem damit einhergehenden Mehrwert für alle Anwohner der Region und der kommenden Touristen.

Eine entspannte Bratwurst an der Neckelnberghütte. Eine Picknick-Pause mitten im Wald an massiven Holzbänken und Tischen. Eine gute Wegführung entlang der Wanderwege mittels tausender Hinweistafeln.

Vielen Wandersleuten ist es sicherlich schon aufgefallen, dass wir in unserem Harzgebiet rund um Seesen, Lautenthal und Wolfshagen ein ausgesprochen gut gepflegtes Wandergebiet vorzufinden haben. Die Bewirtschaftung der Wege und Schutzhütten, oftmals mitten in den Wäldern, geschieht aber nicht von alleine. Unermüdlich sorgen die Mitglieder der Zweigvereine des Harzklub e.V. dafür, dass diese Bereiche der Wälder gepflegt werden und passierbar sowie nutzbar bleiben. Am 06. Juli hat sich das Team der Stadtmarketing Seesen eG deshalb, symbolisch am Steinway-Trail Stempelkasten im Park, mit Repräsentanten der Zweigvereine getroffen und sich persönlich für deren Einsatz bedankt. Matthias Link, Wegewart Harzklub Zweigverein Lautenthal, Christa Bock, stellvertretend für Wegewart Henning Krause – Harklub Wolfshagen – und Karlheinz Vibrans, Wegewart Harzklub Seesen, waren repräsentativ für die drei Harzklub Zweigvereine der Region anwesend. Zur Stärkung während der Arbeitseinsätze wurde als Dank ein Präsent in Form von Stracke und Schinkenspeck gereicht.

Während der Danksagung haben die Harzklubler die aufgebrachten  jährlichen Arbeitsstunden zur Pflege der Wälder auf über 2.000  hochgerechnet – ehrenamtlich versteht sich. Oftmals greifen die Mitglieder dabei auf private Fahrzeuge, Maschinen und Werkzeuge zurück, um für Ordnung sorgen zu können. Jahresbeiträge und Zuschüsse reichen eben nicht aus, um allen gerecht zu werden. Matthias Link legt deshalb die meisten Strecken im eigenen PKW zurück, damit das weitreichende Wegenetz betreuet werden kann. Neben Reparaturarbeiten sorgen die Harzklubs auch dafür, dass die Stempelstellen der Harzer-Wandernadel gepflegt werden. Stempelgummis müssen neu angebracht, Farben aufgefüllt und manchmal auch ganze Stempel ausgetauscht werden, wenn diese wieder einmal als „Souvenir“ mitgenommen wurden. Zudem müssen auf den großen Übersichtskarten oftmals neue Standortmarkierungen aufgeklebt werden, da diese auf mysteriöse Art und Weise verschwinden. Es ist also eine ganze Menge Arbeit zu erledigen, damit Besucher der Wälder angenehme Stunden in ihnen verbringen können. Und dann sind da leider immer noch diejenigen, die wie Vandalen durch die Landschaft pilgern, um in ihrem Übermut Müll zurückzulassen und geschnitzte Stöcker in Wasserläufe von Quellen zu stecken. Hier sei anzumerken, dass diese im schlimmsten Falle versiegen können und dadurch ein nicht absehbarer Eingriff in die Natur vonstatten geht. Der momentane Ansturm der Wanderer ist also mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu sehen. Wünschenswert, auch aus den Reihen der Harzklub Mitglieder, ist deshalb, dass WanderInnen nur ihre Fußspuren in den Wäldern hinterlassen und die Natur respektieren. Junge Leute sollten auch überlegen, ob sie nicht den Weg in die Zweigvereine finden, um unterstützend Tätig zu werden. Die Arbeit wird nicht weniger und für den Nachwuchs muss gesorgt werden. Nur dann bleibt der Harz so wie wir ihn kennen.

Karl-Heinz Borchers, Günter Sürie und Harrie Kosak vom Harzklub Zweigverein Seesen haben diesbezüglich nochmal das tolle Miteinander und den herausragenden Zusammenhalt in den Vereinen angesprochen. Zusammen mit Wegewart Karl-Heinz Borchers haben die Männer dafür gesorgt, dass der Steinway-Trail zum 01. Juli, der Einführung des Wanderweg-Begleitheftes, in bestem Glanz erstrahlt. Es wurden alle Hinweistafeln, alle Hinweissteine, alle Infotafeln und Bänke entlang des Weges kontrolliert, repariert und von Bewuchs freigeschnitten.

In diesem Sinne ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.”

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